Das Harlandweible sieht einem Kräuterweible ähnlich. Entsprechend ist dHarlandweible_Maskeie Maske freundlich gestaltet. Ein rotes Kopftuch mit weißen Haaren runden die lachende Maske ab. Eine weiße Bluse mit Spitzen am Kragen und Ärmeln, dazu die braune Jacke und ein ebensolcher Rock bilden das Häs. Braune Schuhe und ebensolche Handschuhe komplettieren zusammen mit einem in der Hand getragenen Kräuterkorb diese Figur.

Vor etwa 180 Jahren lebte im Gwan Harland (zwischen Hausen und Schelklingen) ein altes Kräuterweible. Der Sage nach hatte sie die Fähigkeit, böse Menschen zu verwünschen, jedoch Gutgesinnten Gutes zu tun. Sie half Mensch und Tier mit Ihren gesammelten Kräutern und Ihren Kenntnissen der Heilkunde.
Dank Herrn Dr. Wilhelm Lederer, der den historischen Hintergrund im Stadtarchiv erforschte und belegte, konnte die Schelklinger Narrenzunft eine neue Maskengruppe aus der Taufe heben. Anhand dieser Tatsachen und des doch überwiegend freundlichen Charakters dieser Kräuterfrau entwarf Monika Richter, ehemals 1. Vorsitzende der Schelklinger Narrenzunft, eine Maske mit freundlichen Gesichtszügen, die dann vom Bildhauer Herrn Josef Hasenmaile geschnitzt wurde.
Zur Zeit ist die Gruppe ohne aktive Mitglieder.

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